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Michael Gambon als Dumbledore bestätigt
Er wird 2004 das Bankett zum Schuljahresbeginn in Hogwarts eröffnen:
Michael Gambon
Denn Michael Gambon wird im dritten Teil der "Harry Potter"-Filme schützend seinen Zauberstab über der Schule für Hexerei und Zauberei schwingen. Warner Bros. hat die Ernennung des Iren nun offiziell bestätigt.
Damit findet eine lange Kette von Spekulationen nun endlich ihr Ende. In "Harry Potter und der Stein der Weisen" und "Harry Potter und die Kammer des Schreckens" hatte nämlich noch Richard Harris den Schulleiter Albus Dumbledore verkörpert. Doch Harris erlag Ende Oktober den Folgen der Hodgkins-Krankheit, einer Form von Lymphdrüsen-Krebs. In der Folge waren die "Der Herr der Ringe"-Zauberer Ian McKellen und Christopher Lee als Nachfolger gehandelt worden, aber auch Peter O'Toole war im Gespräch gewesen.
Das Rennen machte aber nun ein etwas weniger bekannter Schauspieler, dem die meisten nur Außenseiterchancen auf den prestigeträchtigen Part eingeräumt hatten: Michael Gambon war zuletzt als Premierminister in "Ali G in da House" zu sehen, zuvor spielte er unter anderem in "Sleepy Hollow" und "Gosford Park".
Würdevolle Figuren sind dabei die Spezialität des 62-Jährigen. Aber auch das hintergründige Feuer eines lebenslustigen Zauberveterans kann der Ire mühelos in seinen Augen aufblitzen lassen.
Die erste Klappe zu "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" (mit Gary Oldman als Sirius Black) fällt am Montag. Bis Michael Gambon und Co. dann auf der Kinoleinwand zu bewundern sein werden, dauert es aber noch bis übernächsten Sommer.
22.02.2003, 00:03
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