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Lästermaul

Michelle Rodriguez legt sich mit Filmbossen an

"Machete"-Waffe Michelle Rodriguez hat die Schnauze voll von Remakes. Sie möchte endlich wieder mehr Kreativität in Hollywood sehen.

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Fällt bald ins Remake-Koma: Michelle Rodriguez (Foto: Kurt Krieger)

"Karate Kid", "Das A-Team - Der Film", "Fast And Furious 5" oder "Transformers 3" - in Hollywood regieren Remakes und Fortsetzungen die Drehpläne der Studios. Warum sich auch den Kopf über neue Geschichten zerbrechen, warum das Risiko eines finanziellen Flops eingehen, wenn die Zutaten für einen Kassenknüller schon bereit stehen und nur wieder neu zusammengemischt werden müssen.

"Machete"-Rakete Michelle Rodriguez kann mit dieser Marschrichtung der Filmbosse allerdings wenig anfangen. Die Latina ist gelangweilt von all den Neuverfilmungen und endlosen Fortsetzungen. Michelle fordert die Studiochefs auf, endlich mit neuen Ideen hinter dem Horizont der Einfallslosigkeit hervorzukommen.

Michelle sieht Hollywood im Dornröschenschlaf dahindämmern

Der Star aus dem Megahit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" sieht ihre Branche in Gefahr: "Meiner Meinung nach muss die Industrie aufwachen und aufhören Remakes zu machen, weil ich kurz davor bin einzuschlafen. Sie müssen endlich damit beginnen, Filme zu drehen, die nicht auf Comics basieren oder die aus den 80iger Jahren stammen. Wir haben das schon völlig ausgeschöpft."

Michelle fordert frischen Wind in Hollywood: "Lasst uns etwas Neues machen. Momentan ist Schlafenszeit in Hollywood und wir müssen etwas anderes finden." Ob Michelle mit ihren Forderungen bei den Studiolenkern Gehör findet, ist jedoch mehr als fraglich. Zumindest nicht, so lange noch genügend Geld mit dem bewährten Prinzip verdient wird.

olbo, Los Angeles, 02.08.2010, 18:35
 
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