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"Mit Tarantino zu drehen wäre ein Traum"
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Alexandra Maria Lara gehört zu den wenigen deutschen Schauspielerinnen, die auch international gefragt sind (Foto: Kurt Krieger)
» "Control" dreht sich um die Band Joy Division - und die hat ziemlich deprimierende Musik geschrieben. Was hat Sie bewogen, da mitzuspielen?
ALEXANDRA MARIA LARA: Ich war Feuer und Flamme bei der Aussicht, mit Regisseur Anton Corbijn arbeiten zu können. Ich habe ihn als Fotografen in Berlin kennengelernt, kannte aber seine Arbeiten schon vorher. Als ich mich dann mit ihm in Berlin traf und er mir die Rolle der Annik Honoré in Control anbot, habe ich gleich begeistert zugesagt.
» Diese Art von Musik war also Neuland für Sie?
Ja, aber es war schön, sich mit etwas auseinanderzusetzen, was mir vorher nicht geläufig war. Ich kannte immerhin New Order, wusste aber nicht, dass das vorher Joy Division war. Auch die Geschichte um Ian Curtis war mir neu. Im Laufe des letzten Jahres habe ich jedoch ein Gespür für diese Musik bekommen und jetzt höre ich sie gern. Beim ersten Mal empfand ich sie als sehr melancholisch.
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Gequälte Seele: Newcomer Sam Riley als Ian Curtis in der Musikbiografie "Control" (Foto: Capelight)
» Was sie ja immer noch ist ...
Ich lernte die Schönheit der Songs schätzen, nach und nach. Zum Proben fuhren wir nach Nottingham, wo ich zum ersten mal die Schauspieler beim Üben der Songs sah. Da kam mir der Sound nicht mehr so bedrückend vor. Es ist es auch etwas anderes, die Musik live zu hören, als im eigenen Wohnzimmer auf CD.
» Brachte Ihnen der Film das Rätsel Ian Curtis, der sich so jung umbrachte, irgendwie näher?
Schwierig. Es kam bei ihm sicher einiges zusammen. Auch dass er sehr jung verheiratet war und ein kleines Kind hatte, sich aber dann in Annik Honoré verliebte, lastete sicher schwer auf ihm.
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