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Renomierter Bösewicht

Molina auf Spinnenjagd

Wenn es um Kino-Highlights wie das Sequel zu "Spider-Man" geht, rauscht es ja bekanntlich gewaltig im Blätterwald. Gerüchte über potentielle Haupt- und Nebendarsteller sind zwar häufig zu lesen, entpuppen sich aber meistens als wilde Spekulationen. Was wirklich stimmt: Alfred Molina spielt den Gegenspieler des Spinnenmanns.

Spider-Mans Albtraum:<br />Alfred Molina

Spider-Mans Albtraum:
Alfred Molina

Molina übernimmt die Rolle des teuflischen Doc Ock und schlüpft somit in die Fußstapfen von Willem Dafoe, der in "Spider-Man" als Grüner Kobold Unfrieden stiftete. Im zweiten Teil wieder mit dabei: Tobey Maguire, Kirsten Dunst und James Franco. Auch der Regisseur ist der Selbe geblieben: Sam Raimi.

Raimi hatte schon lange den Wunsch, Molina für den Film zu gewinnen. Amy Pascal, eine Mitarbeiterin des Regisseurs, erklärte: "Alfred Molina kann einfach alles spielen - vom klassischen Drama bis hin zur Komödie. Genau so einen Schauspieler haben wir für das neue "Spider-Man"-Abenteuer gebraucht. Er gibt dem Bösewicht erst die charakterliche Tiefe. Daher war er unser Wunschkandidat für die Rolle des Doc Ock."

Nach "Frida", der bei den Academy Awards 2003 sechs Oscars abräumen könnte, also erneut eine Hauptrolle für Molina. Dabei könnte der Brite längst ein wahrer Superstar sein, hat jedoch immer den entscheidenden letzten Schritt dazu verpasst.

Bereits 1981 war er im ersten "Indiana Jones"-Abenteuer zu sehen. Weitere Leinwandauftritte: in Jim Jarmuschs "Dead Man", Paul Thomas Andersons "Magnolia" oder Lasse Hallströms "Chocolat" - aber eben immer nur als Nebendarsteller.

Die Fortsetzung von "Spider-Man" soll im April 2004 in die Kinos kommen.

Los Angeles, 21.02.2003, 00:01
 
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