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Morgan Freeman unterwegs im Irak

Er hat Musik im Blut - in "The Jazz Ambassadors" ist Morgan Freeman Komponist, Pianist und Bandleader in einer Person.

68 Jahre und kein bißchen arbeitsmüde: Morgan Freeman (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

68 Jahre und kein bißchen arbeitsmüde: Morgan Freeman (Foto: Kurt Krieger)

Morgan Freeman hat ein neues Projekt an Land gezogen: In "The Jazz Ambassadors" wird er nicht nur in die Hauptrolle der Jazz-Legende Duke Ellington schlüpfen, sondern gleichzeitig auch als Produzent auftreten.

Es versprechen spannende Dreharbeiten zu werden, beschäftigt sich das Drama doch mit einem brisanten Stoff: einer CIA-Intrige. Aufhänger ist eine Tournee von Ellingtons Orchester durch den Irak im Jahr 1963. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt unterstützt der amerikanische Geheimdienst CIA einen Putsch im Irak, der schließlich Sadam Hussein den Weg zur Macht ebnen wird.

Unter dem Deckmantel des Jazz

Alles nur Zufall? Natürlich nicht: Jahre später findet man heraus, dass die CIA die weltweite Begeisterung für Ellingtons Musik gezielt ausgenutzt hat: Da Duke und sein Orchester auch in amerikafeindlichen Ländern mit offenen Armen empfangen wurden, schleuste man in das Umfeld der Künstler verdeckte Spione ein. Die Frage, ob der Bandleader und Komponist von den Machenschaften der CIA wusste und inwieweit er selbst in sie verwickelt war, wird im Mittelpunkt des Dramas stehen.

Freeman und sein Produktionspartner Lori McCreary haben Jeremy Donner als Drehbuchautor engagiert, Regie wird Antoine Fuqua ("King Arthur") führen.

cat, Los Angeles, 03.02.2006, 15:56
 
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