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Miesepeter

"Mr. Bean" hasst Kino

Wer den egoistischen, weltfremden Mr. Bean noch einmal im Kino erleben will, sollte sich ranhalten. Denn die Komödie "Mr. Bean macht Ferien", die am 29. März anläuft, soll das letzte Abenteuer des englischen Gummigesichts sein.

Nie mehr Gummigesicht: Rowan Atkinson hat keine Lust mehr (Foto: Universal) Großansicht

Nie mehr Gummigesicht: Rowan Atkinson hat keine Lust mehr (Foto: Universal)

Der britische Comedian Rowan Atkinson, der den trotteligen Mr. Bean verkörpert, hat nun gestanden, dass es ihm keinen Spaß macht, Filme zu drehen. "Ich finde das Filmemachen schwierig, ziemlich öde und nicht im Entferntesten lustig", eröffnete er.

Außerdem werde er während der Dreharbeiten häufig von Selbstzweifeln geplagt: "Es macht mir Angst. Ich bin immer der Meinung, dass ich die Szene vergeigt habe. Obwohl ich irgendwann an einen Punkt komme, wo ich sage, 'Genug ist genug!'".

Vielleicht ist das der Grund, warum der Kinofilm "Mr. Bean macht Ferien" das letzte Abenteuer des britischen Kindskopfs sein soll. Atkinson hat angekündigt, nie mehr in Beans braunen Tweed-Anzug schlüpfen zu wollen.

Brite trifft Franzosen

Dabei brachte ihm genau diese Rolle den internationalen Durchbruch. Die Serie "Mr. Bean" lief von 1989 bis 1995 im Fernsehen, zwei Jahre später folgte die erste Kinoversion, "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm".

Ab 29. März können wir dem fiesen Briten dabei zusehen, wie er eine Schneise der Verwüstung durch Südfrankreich zieht. In "Mr. Bean macht Ferien" gewinnt er eine Reise an die Côte d'Azur und tritt dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bean sprengt nicht nur die Filmfestspiele von Cannes und ruiniert den Dreh einen Joghurt-Werbespots - er wird auch noch für einen Kidnapper gehalten, und in jeder Nachrichtensendung taucht sein Bild auf…

sto, London, 21.03.2007, 15:18
 
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