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"Mulan" kämpft an vier Fronten
Die Legende: Sie war die Tochter eines Soldaten und hörte das Klirren der Schwerter und die Schreie der sterbenden Krieger zunächst nur aus weiter Ferne. Um die Ehre der Familie und ihres Landes zu retten, verkleidete Mulan sich als Mann und zog entschlossen an die vorderste Front.
Mit einem Budget von 27 Millionen Euro ist "Hua Mulan" mit "Tiger & Dragon"-Star Chow Yun-Fat die teuerste Verfilmung. Im Winter dieses Jahres sollen die Dreharbeiten beginnen.
Etwas sparsamer muss dagegen Regisseur Stanley Tong kalkulieren. Er will mit 20 Millionen Euro im Rücken die "Legende von Mulan" spätestens 2005 auf die Leinwand bringen. Im Moment steht er noch bei Jackie Chans Action-Abenteuer "Time Breaker" in der Pflicht.
Schlicht und einfach "Mulan" wird die chinesisch-koreanische Co-Verwirklichung der Sage heißen, das dritte asiatische Vorhaben im Bunde.
Welcher Film den höchsten finanziellen Erfolg haben wird, dürfte klar sein: Die Walt Disney Company wird mit ihrem animierten Sequel zu Teil 1 erneut die Kinokassen gewaltig klingeln lassen.
Das chinesische Produktionen jedoch konkurrenzfähig sind, beweißt das aktuelle Meisterwerk "Hero" von Regisseur Zhang Yimou. Bleibt abzuwarten, welches Werk letztendlich in Asien die Nase vorne haben wird.
DD, 17.07.2003, 00:02
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