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Natalie Portman sauer wegen Regie-Wechsel bei "Thor 2"
Alles schien bereit für das nächste Kino-Abenteuer des nordischen Donnergottes: Der erste Teil von "Thor" war mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 450 Millionen Dollar ein Hit, der Ursprung des Himmelsreichs Asgard wurde erfolgreich eingeführt und mit Patty Jenkins konnte eine vielversprechende Regisseurin für den zweiten Teil verpflichtet werden.
Doch Anfang Dezember folgte eine überraschende Wendung: Jenkins erklärte ihren Ausstieg aus der Superhelden-Fortsetzung. Dass ein Regisseur ein Kinoprojekt verlässt, ist keine Seltenheit und hätte dem erfolgsverwöhnten Comic- und Filmstudio Marvel wohl kein großes Kopfzerbrechen bereitet. Der Unmut eines der Topstars des Films dürfte da schon schwerer wiegen: Natalie Portman ist nämlich äußerst verärgert über die Entwicklungen der letzten Wochen.
Ärger um Asgard
Eigentlich hatte sich die Oscar-Gewinnerin überlegt, nach der Geburt ihres Kindes eine Auszeit zu nehmen. Keine Option allerdings, da sie vertraglich verpflichtet ist, auch am zweiten Teil der Thor-Sage mitzuwirken. Mit dem Engagement von Jenkins, das wohl auch auf Portmans Empfehlung hin zustande kam, konnte Marvel ihre Begeisterung für den Film aber neu entfachen. Kein Wunder also, dass die Schauspielerin nach dem Rauswurf der "Monster"-Regisseurin verstimmt ist. Um Portman zu besänftigen, darf sie jetzt bei der Suche nach einem Ersatz für Patty Jenkins mitbestimmen.
Den ersten Teil der Comic-Verfilmung drehte Shakespeare-Spezialist Kenneth Branagh, der aber schon kurz nach Kinostart sein Mitwirken an der Fortsetzung ausschloss. Mit Patty Jenkins, die bisher hauptsächlich für das Fernsehen arbeitete, traf Marvel eine mutige Entscheidung. Diese wurde aber bald bereut, da es deutliche Meinungsverschiedenheiten bei der Herangehensweise an die Fortsetzung gab.
Favoriten für den wackligen Regiestuhl sind aktuell Alan Taylor und Daniel Minahan, die unter anderem an der Fantasy-Hitserie "Game of Thrones" im amerikanischen TV-Sender HBO mitwirken - mit kernigen Kriegern und epischen Schlachten kennen sie sich also bestens aus. Mal sehen, ob Natalie Portman das auch so sieht.
hlo, Los Angeles, 15.12.2011, 12:42
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