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Neue Details zu "Episode III"
Arnie war gerade zum dritten mal "back", Der Auserwählte bläst im November zur "Revolution", "Die Rückkehr des Königs" steht im Dezember an. Und doch warten die SciFi- und Fantasy-Fans auf den einen, den ultimativen dritten Teil einer großen Filmserie: "Star Wars: Episode III".
Bleibt nur zu hoffen dass Märchenonkel Lucas die hoch gesteckten Erwartungen diesmal erfüllen kann - sollte es ihm gelingen, seine über zwei Jahrzehnte gesponnenen Handlungsfäden schlüssig und diesmal auch unterhaltsam zusammenzuführen, sind vielleicht sogar die Fans versöhnt, die zuletzt "Die dunkle Bedrohung" und "Angriff der Klonkrieger" als imperiale Rohrkrepierer erlebten, verglichen mit den Original-Sternenepen.
Damit das so kommt, übt sich die Lucas'sche Propaganda-Maschinerie in der Salamitaktik und lässt immer neue Appetithappen der Handlung "durchsickern". Coproduzent Rick McCallum verriet Folgendes:
Natalie Portman alias "Padme" wird als werdende Mutter zu sehen sein. Luke und Leia, die Heldenzwillinge der zeitlich früher angesiedelten Originale, werden am Ende des Films das zarte Alter von einem Monat erreicht haben.
Dazu wird Yoda wieder ein digitale Kampfszene hinlegen. Sein letzter Zwist mit dem fiesen Count Dooku (Christopher Lee) bescherte dem grünen Hutzel-Derwisch einen Platz in der Ahnengalerie von Hollywoods Sidekicks verteilenden Martial-Arts-Künstlern. Also wieder Schwerstarbeit für die programmierenden Computer-Nerds bei Industrial Lights and Magic.
Obwohl natürlich auch Darth Vader seinen großen Auftritt im Asthma-Kostüm haben wird, müssen die Fans auf Original-Darsteller David Prowse verzichten. Ob ein anderer ins schwarze Plexiglas schwitzen soll oder Vader diesmal digital röcheln wird, ist noch nicht bekannt. Dafür wird aber erklärt, was sein Name bedeutet (vielleicht "Der mit dem Luftröhrenschnitt"?).
Außerdem soll Samuel L. Jackson alias Mace Windu einen spektakulären Raumschiff-Fight liefern und ein Sith Lord mit zwei Lichtschwertern kämpfen.
Klingt alles nett, aber es bräuchte wohl vor allem einen Schauspieler vom Kaliber eines Harrison Ford um Georges Großen Wagen aus dem Sternenstaub zu ziehen...
bosu, Los Angeles, 18.08.2003, 19:02
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