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Neve Campbell vor dem finanziellen Ruin
Die Produktionskosten für ihr Ballett-Drama "The Company" stiegen und stiegen. Bei einem großen Studio nehmen dies die Boss meist zähneknirschend hin - schließlich hat es in knapp 100 Jahren Hollywood bisher nur der Kapital-Flop "Heaven's Gate" geschaffte, ein ganzes Studio (United Artists) in den Ruin zu treiben.
"The Company" dagegen wurde von Neve Campbell und ihrer eigenen Produktionsfirma finanziert. Anscheinend war die Finanzdecke so dünn gestrickt, dass die "Scream"-Queen mit der Privatkasse aushelfen musste. Und auch die leerte sich bis zum Grund.
Finanzierung auf Pump
"Ich stecke tief in den roten Zahlen! Hätte ich nicht mein eigenes Honorar gestrichen, hätten wir das Ensemble nicht bezahlen können." klagte Campbell, die in "The Company" auch die Hauptrolle spielt. Dabei hatte die Besetzung um James Franco ("Spider-Man") und "Ex-Droog" Malcolm McDowell sogar auf einen Teil der Gage verzichtet.
Neve Campbell nimmt es trotzdem - noch - gelassen: "Erstens habe ich noch mit keinem meiner Filme richtig viel Geld gemacht - 'Scream 3' einmal ausgenommen. Und zweitens war es die Erfahrung, mit Regisseur Robert Altman zu arbeiten, allemal wert."
Los Angeles, 13.01.2004, 20:48
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