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Bewährungsprobe

Newcomer als Regisseur für "Harry Potter 5"

Mit bisher über zweieinhalb Milliarden Dollar Einspielergebnis gehören die "Harry-Potter"-Verfilmungen zu den erfolgreichsten Leinwandwerken aller Zeiten. Entsprechende Aufmerksamkeit wird den Leuten am (Regie-)Ruder zuteil.

Wirkt noch ein wenig skeptisch: Harry Potter alias Daniel Radcliffe (Foto: Warner) Großansicht

Wirkt noch ein wenig skeptisch: Harry Potter alias Daniel Radcliffe (Foto: Warner)

Während die Dreharbeiten zu "Harry Potter und der Feuerkelch" noch im vollen Gange sind, wurde bereits der Regisseur der fünften Verfilmung bekannt gegeben. Der Brite David Yates wird die Verantwortung für "Harry Potter and the Order of the Phoenix" übernehmen.

Überraschenderweise wurde das für den Kinosommer 2007 angesetzte Prestigeprojekt damit in die Hände eines Neulings auf dem Gebiet der Blockbuster gegeben. Yates war bisher hauptsächlich mit Fernsehproduktionen wie "The Way We Live Now" oder "State of Play" in Erscheinung getreten, einzig sein Historien-Drama "The Tichborne Claimant" sahen einige wenige auch im Kino.

Karrieresprung

Immerhin kann er bis zum Beginn der Dreharbeiten Ende 2005 noch ein wenig Erfahrung sammeln: Bevor er Harry und seine Freunde in Szene setzen darf, dreht Yates noch das Kriegsdrama "Brideshead Revisited", mit Jennifer Connelly and Paul Bettany in den Hauptrollen. Trotzdem dürfte das voraussichtliche Riesenbudget des fünften "Harry-Potter"-Films eine neue Erfahrung für den Regisseur sein.

Unterdessen gab es auch einen Wechsel bei der Position des Drehbuchautors. Nach vier Filmen übernimmt Michael Goldenberg ("Peter Pan") die Verantwortung von Kollege Steven Kloves. Die Aufgabe, das lange Buch für einen voraussichtlich gut zweistündigen Kinogenuss aufzubereiten, dürfte schwierig werden: Schon bei "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" blieben zahlreiche Nebenstränge der Geschichte außen vor.

Vielleicht greift man für Harry Potters fünftes Abenteuer ja auch eine Idee wieder auf, die schon für den vierten Teil im Gespräch war, letztlich aber verworfen wurde: Die Aufspaltung in mehrere Teile. Bei einer anderen Fantasy-Reihe hat das schließlich ganz gut funktioniert...

mab, 19.11.2004, 16:03
 
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