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"Nirgendwo in Afrika" mit US-Erfolg
Denn so wie vor einem Vierteljahrhundert mit Volker Schlöndorffs Schlag auf "Die Blechtrommel" galt der deutsche Film plötzlich wieder etwas, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So fand sich auch bald ein amerikanischer Verleiher fand für Links wundervolles Drama nach dem autobiografischen Roman von Stefanie Zweig über eine jüdische Familie im Exil.
Für "Zeitgeist Films" hat sich der Coup auf jeden Fall gelohnt: Über 4 Millionen Dollar hat "Nirgendwo in Afrika" bisher in die amerikanischen Kinokassen gespült und ist damit der erfolgreichste untertitelte Film des Jahres - noch vor dem brasilianischen Überraschungshit "City of God".
In der ewigen Bestenliste der OmU-Filme reiht sich "Nirgendwo in Afrika" auf Platz fünf ein. Spitzenreiter ist hier immer noch der international erfolgreichste deutsche Film aller Zeiten, "Das Boot" von Wolfgang Petersen, gefolgt von Tom Tykwers "Lola rennt" sowie "Buena Vista Social Club" und "Hitlerjunge Salomon".
Caroline Link bleibt damit das deutsche Aushängeschild jenseits des Atlantiks. Und nach "Jenseits der Stille" und "Nirgendwo in Afrika" ist die Lebensgefährtin von Dominik Graf sicher auch noch für eine dritte Oscarnominierung gut...
bosu, Los Angeles / Berlin, 09.07.2003, 15:40
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