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"Pacman" wird verfilmt

Also, ich wär dabei!

Also, ich wär dabei!

Ein Game wie "Tomb Raider" auf die Kinoleinwand zu bringen, macht ja noch halbwegs Sinn: Kurvige Heldin, hoher Body-Count und etwas, das sich zumindest im Ansatz als "Story" bezeichnen lässt. Jetzt hat sich ein findiger Produzent allerdings die Filmrechte für einen der Urväter aller Games gesichert: Pacman.

Dieser hehre Plan wirft ja nun einige Fragen auf. Allein die Story ist in etwa so realitätsnah wie ein GZSZ-Plot: Ein nach rechts gedrehter gelber Smiley mit Riesenmaul frisst in einem Labyrinth undefinierbare weiße Fladen und wird dabei von bunten Geistern verfolgt - die Pacman wiederum selbst fressen kann, wenn er vorher einen Spezialfladen aufgesammelt hat.

Unser Adaptionsvorschlag: Danny DeVito sucht in den Straßen von Little Italy, NYC das Ristorante mit dem besten Pizza Pane und spachtelt sich deshalb genüsslich durch sämtliche Italo-Fressbuden. Doch die Mafia will verhindern, dass DeVito einen unabhängigen Pizza-Pane-Guide herausgibt und lässt ihn von einer Schlägertruppe in Benetton-Anzügen verfolgen.

Einige Chefköche verarbeiten wiederum genmanipulierten Pizzateig, der dem "Snackman" (so DeVitos Spitzname bei den Kollegen aus dem Fressverlag) vorübergehend übermenschlichen Appetit verleiht, so dass er die Mafiosi in bester Lecter-Manier zum Dessert verspeisen kann.

Leider sind derzeit weder Regisseur, Darsteller noch Drehbuchautor bekannt - warum nur?

Bei DEN Castings wäre man gerne Mäuschen...

Los Angeles, 08.11.2002, 00:04
 
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