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Hoffnungsschimmer

Phoenix bekämpft seine Sucht

Joaquin Phoenix hat die Rolle des Johnny Cash offenbar etwas zu ernst genommen.

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Ist auf dem Weg der Besserung: Joaquin Phoenix (Foto: Buena Vista)

Denn während der Dreharbeiten zum Biopic "Walk the Line" eignete sich Joaquin Phoenix ausgerechnet das negativste Markenzeichen der Country-Legende an - seine Alkoholabhängigkeit. Cash spornte Phoenix vor seinem Tod sogar zum Alkoholkonsum an, um im Film glaubwürdiger zu wirken.

Dabei bedarf es eigentlich gar keines Ansporns - der gute Joaquin ist schließlich bereits seit geraumer Zeit ein Freund von Hochprozentigem. "Ich war kein regelmäßiger Trinker. Aber ich hatte nichts zu tun, niemanden der mich davon abhielt", erklärte Phoenix. Zum Glück hat der 30-Jährige sein Problem rechtzeitig erkannt und sich nun in eine Reha-Klinik einweisen lassen, um von seiner Sucht endgültig loszukommen.

Finger weg vom Alkohol

Noch vor einiger Zeit verfluchte Joaquin Phoenix alle, die einen edlen Tropfen nicht zu würdigen wussten. "Damals dachte ich, dass alle Nicht-Trinker Weicheier sind. Doch nun denke ich ganz anders darüber. Es ist bemerkenswert, wenn man durchs Leben geht und die tagtäglichen Probleme auch ohne Alkohol meistern kann", so der Schauspieler.

mpp, Los Angeles, 06.10.2005, 16:40
 
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