News

Knapp daneben

Pierce Brosnan fast gekidnappt

Er ist es gewöhnt, knallharte Typen zu spielen, denen so schnell nichts Angst macht.

Kam in Mexiko mit dem Schrecken davon: Pierce Brosnan (Foto: Fox) Großansicht

Kam in Mexiko mit dem Schrecken davon: Pierce Brosnan (Foto: Fox)

Egal, ob er einen Superagenten, einen aalglatten Millionär oder einen Meisterdieb spielt - vor der Kamera lässt sich Pierce Brosnan so gut wie nie aus der Ruhe bringen. In der Komödie "The Matador" zog Mr. Cool sein Image dagegen selbst durch den Kakao - als abgehalfterter Profikiller, der in Mexiko City lebt.

Doch die Dreharbeiten in der Metropole haben dem Iren ganz schön zugesetzt. Denn Brosnan lebte in ständiger Angst vor Entführungen, die in Mexiko City an der Tagesordnung sind. "Diese Gangster stechen Dir ein kleines Loch in den Reifen, damit Du anhältst, um ihn zu wechseln. Dann stürzen sie sich auf dich", erzählt der Star.

Lieber drei Autos mieten als Lösegeld zahlen

Auch Brosnan blieb von dieser Methode nicht verschont: "Ich musste dreimal das Auto wechseln, weil wir unerklärliche Reifenprobleme hatten." Vor dem Dreh hatte der Schauspieler versucht, dieses Risiko vor seiner Frau zu verheimlichen: "Ich hatte einen Artikel darüber unter der Couch versteckt, aber sie hat ihn gefunden", gibt Brosnan kleinlaut zu.

Ob sich die Anstrengungen für "The Matador" wirklich gelohnt haben, können Fans des Stars ab dem 20. April in den deutschen Kinos herausfinden.

mbr, Los Angeles, 17.02.2006, 15:22
 
Hoch Runter
 

facebook