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Pierce Brosnan watscht Ex-Premier Blair ab
Kein gutes Haar an Englands ehemals mächtigsten Politiker Tony Blair lässt Pierce Brosnan. Der Ire beschimpft den früheren Premierminister als "blutleeren Mann", der politisch wegen seiner "Blödheit" ins Straucheln geriet. Der Ex-James-Bond-Darsteller befasste sich intensiv mit dem Wirken des gefallenen Weltbürgers, um sich optimal auf seine Rolle in Roman Polanskis Politthriller "Der Ghostwriter" vorzubereiten. Brosnan ist felsenfest davon überzeugt, dass der ehemalige Briten-Premier als Vorbild für die Filmfigur diente.
Seine Recherchen führten zu einer alles andere als beeindruckenden Erkenntnis: Mister Blair versagte auf der ganzen Linie. Blair glaubte ein Land regieren zu können, obwohl ihm die erforderlichen Fähigkeiten fehlten.
Brosnan wirft Blair vor, große Fehler begangen zu haben
"Ich habe seine Reden, seine öffentlichen Auftritte und seine Haltung studiert", verrät Brosnan und plaudert weiter: "Ich schnappte mir das Buch, welches als Vorlage für den Film diente. Da haben wir einen Mann, der von Cambridge kam und mit Benimm und Charme gesegnet war. Ihm wurde eingeredet, dass er ein Politiker des Volkes sein könnte. Er war vorbereitet. Er war gepflegt. Und natürlich führte seine Arroganz und Oberflächlichkeit zu der Geschichte, die wir nun sehen. Ein blutleerer Mann - spirituell, emotional und intellektuell völlig hilflos."
Brosnan ist auch der Meinung, dass es von Blair falsch war, sich im Krieg im Mittleren Osten hineinziehen zu lassen. "Er ist ungestüm in diesen Krieg gezogen. Die Amerikaner wollten ihn nicht in diesem Konflikt. Sie brauchten ihn nicht. Aber er wollte den Krieg zu seiner Bühne machen und ein Held der Armee werden. Es war unnötig. Nun hat er Blut an seinen Händen." Blair dankte 2007 nach über 10-jähriger Regentschaft ab und übergab das Amt an den aktuellen Premierminister Gordon Brown.
olbo, 01.04.2010, 17:41
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