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Rob Cohen verfilmt Russ Meyers Leben
Mit freizügigen erotischen Filme wie "Die Satansweiber von Tittfield" und "Vixen" wurde Russ Meyer zur Filmlegende. Von den Moralwächtern verflucht, in der Öffentlichkeit höchst umstritten und von den Avantgardisten ob seines radikalen Ansatzes geschätzt, ging er im Filmbusiness seinen ganz eigenen Weg.
Nun setzt Hollywood dem 2004 verstorbenen Kinoprovokateur ein filmisches Denkmal: Rob Cohen ("xXx - Triple X", "The Fast and the Furious ") hat die Rechte an dem Buch "Big Bosoms and Square Jaws: The Biography of Russ Meyer, King of the Sex Film" erworben und will ein Biopic über den Kultregisseur drehen.
Vom Cutter zum Biografen
Interessant ist dabei, dass Cohen bereits früher mit dem filmischen Schaffen von Meyer zu tun hatte - in professioneller Hinsicht, wohlgemerkt! In den 70er Jahren musste er als Cutter für Fox den Meyer-Film "Blumen ohne Duft" für eine TV-Ausstrahlung umschneiden. Sicherlich keine leichte Aufgabe zu der Zeit.
Doch auch noch ein weiterer Punkt qualifiziert den eigentlich für seine Actionfilme bekannten Cohen. Er inszenierte mit "Dragon - Die Bruce Lee Story" bereits eine viel beachtete Filmbiographie und bewies seine Eignung für das Sujet.
tw, Los Angeles, 08.12.2005, 17:27
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