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Streit mit Mel

Robert De Niro schmeißt hin

Seine verbalen Entgleisungen aus dem Jahr 2006 hängen Mel Gibson immer noch nach.

Keine Entschuldigung, keine Zusammenarbeit: Robert De Niro ist konsequent (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Keine Entschuldigung, keine Zusammenarbeit: Robert De Niro ist konsequent (Foto: Kurt Krieger)

Damals war der Star der "Mad Max"-Filme betrunken Auto gefahren und von Polizisten angehalten worden. Gibson rastete aus, warf den Beamten sexistische und antisemitische Beleidigungen an den Kopf. Zwar hatte sich Mel nach dem Vorfall kleinlaut entschuldigt, doch ein Fauxpas dieses Ausmaßes gerät in Hollywood nicht so schnell in Vergessenheit.

Auch Robert De Niro sind die judenfeindlichen Äußerungen Gibsons im Gedächtnis geblieben. Die beiden sollten gemeinsam für den Thriller "Edge of Darkness" vor der Kamera stehen, doch noch bevor die erste Klappe fiel, forderte De Niro eine persönliche Entschuldigung von seinem Kollegen. Schließlich ist der Charakterdarsteller selbst jüdischer Abstammung. Als sich Mel weigerte, verließ Robert auf Nimmerwiedersehen das Set.

Ersatzmann Ray

Jetzt ist ein Nachfolger für De Niro gefunden: Ray Winstone aus "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" spielt in "Edge of Darkness" einen Geheimagenten, der den Mord an einer jungen Frau aufklären soll. Gibson verkörpert den Vater des Opfers, der als Polizist ebenfalls nach Antworten in dem mysteriösen Mordfall sucht. Regie führt Bond-Macher Martin Campbell, die Dreharbeiten haben bereits in Massachusetts begonnen.

sto, Boston, 12.09.2008, 14:20
 
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