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Robert Rodriguez braucht kein Geld für gute Filme
Der "Machete"-Regisseur dreht viel lieber Filme, die ein geringes Budget zur Verfügung haben. Das beflügelt nämlich seine Kreativität und lässt am Ende ein weit besseres Kunstwerk entstehen, als es jemals mit unbegrenzten finanziellen Mitteln möglich gewesen wäre.
Je weniger Geld Robert Rodriguez für Kulisse und Ausstattung ausgeben kann, umso besser werden seine Ideen, mit minimalen Mitteln den größten Effekt zu erzielen: "Wenn man zuviel Geld, Zeit und Equipment zur Verfügung hat, kann man noch mal alles überdenken. Auf meine Art kann ich viel besser mein Bauchgefühl einsetzen."
Geschäftsmann Robert Rodriguez
Dabei weiß Robert Rodriguez nach etlichen Jahren in der Filmbranche inzwischen ganz genau, wie er sich und seine Projekte bei den Studios verkaufen muss. Als er seinen aktuellen Film "Machete" an den Mann bringen wollte, gab er einen weit höheren Betrag an, als die Produktion eigentlich kosten sollte. Denn nur, wenn die Studios viel Geld investieren, geben sie auch entsprechend viel für die anschließende Vermarktung aus. Robert Rodriguez ist eben nicht nur ein kreativer Kopf, sondern auch ein ganz gerissener Geschäftsmann ...
bef, Los Angeles, 22.11.2010, 10:10
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