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Vor 40 Jahren

Romero erweckt Tote zum Leben

Wer zu lange im Grab unter der Erde liegt, braucht irgendwann auch mal Auslauf. Am besten im Dunkeln, dann kann man nebenbei noch ein paar lebendige Menschen erschrecken.

Die Großansicht

Die "Nacht der lebenden Toten" bricht an (Foto: Astro)

Am 4. Dezember 1968 war eine Nacht der ganz besonderen Art: Die Zombies feierten in ganz Amerika ihre große Auferstehung. Horror-Papst George A. Romero lud das gruselwillige Publikum zur "Nacht der lebenden Toten" in die Kinos ein, wo die schauderhaften Kreaturen aus dem Jenseits ins Diesseits zurückkehrten und ihr Unwesen trieben.

Damit feierte der Regisseur sein Debüt und wurde zum Geheimtipp in der Szene. Im Lauf seiner Karriere sollte ihm noch so manch anderer Zombie sein "Leben" verdanken. 1978 festigte Romero mit "Zombie" seinen guten Ruf in der Horror-Gemeinde, 1985 wurden seine Helden in "Zombie 2" auch bei Tageslicht auf die Menschheit losgelassen. "Land of the Dead" und "Diary of the Dead" zählen zu seinen neuesten Werken.

Metzeln mit Anspruch

Doch nicht nur Blut und Menschenteile machten "Nacht der lebenden Toten" berühmt. Romero legte großen Wert auf eine sozialkritische Aussage und machte Rassismus und den Vietnamkrieg mit zum Thema seiner innovativen Metzelorgie.

bef, Los Angeles, 04.12.2008, 09:00
 
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