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Konfrontation

Ron Howard verfilmt brisantes Interview

Nach der umstrittenen "The Da Vinci Code"-Verfilmung plant der Regisseur nun ein Projekt, mit dem er wohl erneut nicht jeden zufrieden stellen wird.

Geht wieder auf Konfrontationskurs: Ron Howard (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Geht wieder auf Konfrontationskurs: Ron Howard (Foto: Kurt Krieger)

Ron Howard hat im Londoner West-End das neue Theaterstück von Peter Morgan besucht und war so begeistert, dass er gleich länger in Englands Hauptstadt geblieben ist, um sich die Rechte an dem Werk zu sichern. "Frost/Nixon" handelt von dem berühmten Interview von 1977 zwischen dem englischen Talkshowmoderator David Frost und dem Expräsidenten der USA, Richard Nixon. Nach dem Watergate-Skandal von 1972 hatte Frost die Chance ergriffen, den ehemals mächtigsten Mann der Welt in die Mangel zu nehmen.

Die Sendung erreichte damals höhere Einschaltquoten als jedes davor gezeigte TV-Intverview. Das Publikum erfuhr einige schockierende Details, und das Gespräch endete mit Nixons stillschweigendem Eingeständnis einer Mitschuld an dem Politskandal, der die Vereinigten Staaten in eine Verfassungskrise stürzte. Nixon ist bis heute der einzige Präsident der USA, der während seiner Amtszeit zurücktrat.

Von London nach Hollywood

Am West-End feierte das Theaterstück bereits große Erfolge, und die Aufführungen waren in kürzester Zeit ausverkauft. Die besten Voraussetzungen also für Howard, um die Geschichte auf die große Leinwand zu bannen. Theaterautor Morgan kümmert sich sogar selbst um das Drehbuch. Wer in die Rollen von Präsident Nixon und Talkmaster David Frost schlüpfen wird, ist noch nicht bekannt.

bek, Los Angeles, 25.09.2006, 16:47
 
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