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Ruffalo ersetzt Kilmer
Ob Kilmer einen Fehler begangen hat, seine Rolle in "Collateral" aufzugeben, wird sich weisen. Manns Taxi-Thriller ist schließlich nicht irgendein Projekt, sondern hat mit Tom Cruise einen Megastar als Haupdarsteller, mit Frank Darabont einen fähigen Drebuchautor und - last but not least - mit Meister selbst einen exzellenten Regisseur.
Kilmer zieht es jedoch vor, für Oliver Stone in dessen Historienepos "Alexander" die Sandalen zu schnüren - und macht damit den Weg frei für einen Mann, der sich langsam aber sicher in Hollywoods erster Schauspiel-Liga etabliert. Die Rede ist von Mark Ruffalo, der erst kürzlich in "Flight Girls" und "Mein Leben ohne mich" zu sehen war und damit vor allem das weibliche Kino-Publikum zu verzücken wusste.
Karriere-Kick wie Colin?
Nun darf der 36-Jährige also statt Kilmer in die Rolle des smarten Detectives schlüpfen, der Taxi-Killer Tom Cruise durch die Häuserschluchten jagt. Ein vielversprechender Coup für Ruffalo: Dass man als Gegenspieler von Hollywood-Platzhirsch Cruise große Aufmerksamkeit bei den Studiobossen erregt, hat Colin Farrell hinlänglich bewiesen - seit seinem Part in "Minority Report" zeigt die Erfolgskurve des irren Iren steil nach oben.
Gut möglich, dass Mark Ruffalo einen ähnlichen Karriere-Boost erhält und nach der Cruise-Hatz in "Collateral" mit Top-Angeboten überhäuft wird...
mot, Los Angeles, 14.10.2003, 16:27
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