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Salma Hayeks Tränen gestoppt
Von Ed Norton gerettet: Salma Hayek
Da hatte sie sich wohl ein bisschen viel vorgenommen: Als Produzentin und Hauptdarstellerin musste Salma Hayek, die Schlangengöttin aus "From Dusk Till Dawn", erleben wie ihr Herzensprojekt "Frida" aus Geldmangel zu scheitern drohte. Doch Lebensgefährte Edward Norton ("The Score") griff der schönen Selma unter die Arme. Die zeigt sich dankbar:
"Ich war am Ende, heulte nur noch. Edward kam zu mir und ich fragte ihn, ob er denn eine Rolle übernehmen könnte. Er sagte nur: 'Ja und ich schreibe dir das Drehbuch so um, dass du den Film fertig machen kannst.' Ed hatte auch vorher schon geskriptet, er wurde dafür nur nie in den Credits aufgeführt."
Das Biopic um die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo gilt nicht zuletzt wegen der Starbesetzung mit Hayek, Norton, Antonio Banderas und Ashley Judd als eines der vielversprechendsten neuen Projekte:
Die 1907 geborene Kahlo hatte eine höchst kontroverse Affäre mit dem russischen Revolutionär Leo Trotzky, der zeitweise in ihrer Wohnung lebte. Verheiratet war sie zu dieser Zeit mit dem Ausnahmemaler Diego Rivera.
Kahlo gilt als Vorreiterin der Emanzipation, als politische, künstlerische und sexuelle Revolutionärin. Im Alter von 18 Jahren erlitt sie bei einem Busunfall schwere Verletzungen an Rückgrat, Unterleib, Becken und Beinen. Während eines langen Krankenhausaufenthalts entdeckte sie ihre Liebe zur Kunst. Die Spätfolgen des Unfalls führten zu ihrem frühen Tod im Alter von nur 47 Jahren.
Los Angeles, 23.08.2002, 00:05
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