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Furchtbar einsam

Scarlett allein in L.A.

Jung, blond, reich und berühmt...

Zarte Blume auf dem Schlachtfeld der Eitelkeiten: Scarlett Johansson (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Zarte Blume auf dem Schlachtfeld der Eitelkeiten: Scarlett Johansson (Foto: Kurt Krieger)

Man sollte meinen, eine wie Scarlett Johansson würde das Leben in vollen Zügen genießen, mit interessanten Menschen exklusive Partys feiern und um jeden Finger 10 attraktive männliche Bewerber wickeln.

Doch stattdessen schiebt die seit dem Erfolg von ("Lost in Translation") heißeste Blondine der Traumfabrik einen kapitalen Single-Frust, wie man ihn sonst nur von Bridget Jones kennt. Der Grund: Scarlett ist eben aus Karrieregründen von New York nach L.A. gezogen - und dabei vom fidelen Genussmenschen zur enttäuschten Misanthropin geworden:

"Hier geht es immer nur darum, was man als nächstes Tolles erleben kann, und welche wichtigen Leute man trifft, die einen weiterbringen können. Das bin ich einfach nicht gewöhnt."

Keiner liebt mich!

Wenn es aber um echte Freundschaft gehe, sei L.A. eine Sozialwüste - besonders im Vergleich zu New York:

"Wenn Du im Big Apple aufwächst, brauchst Du nur einen einzigen neuen Menschen kennenzulernen, und schon kennst Du zwanzig andere. Und wenn Du auf eine Party gehst, wo Du keinen kennst, kennst du am Ende alle. Das ist so angenehm! In L.A. will dagegen keiner mit Dir reden und alle schauen Dich nur verächtlich an. Es ist hart, in dieser Stadt zu leben, wenn Du dort niemanden hast, der Dich liebt: es kann sehr, sehr einsam werden."

Seltsam nur, dass Scarlett ansonsten nicht unbedingt als blasse Stubenhockerin gilt: Zuletzt turtelte sie mit dem britischen Lord Frederik Windsor, davor vergnügte sie sich in schneller Folge mit Benicio Del Toro, Jake Gyllenhaal und Jared Leto. Selbst einem Abenteuer mit einer Lady war sie nicht abgeneigt, wie ein öffentlicher Zungenkuss mit Tara Subkoff eindrucksvoll belegte .

Zudem hat Scarlett ohnehin einen voll gepackten Terminkalender) vor die Nase gesetzt hat - der zudem noch die Frechheit besitzt, das Töchterlein des derart Geschassten erfolgreich in sein Yuppie-Lotterbett zu locken.

sun, Los Angeles, 04.11.2004, 17:07
 
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