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"Schtonk" erhält Bundesfilmpreis
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Uwe Ochsenknecht erfindet in "Schtonk!" nette Anekdoten aus Hitlers Leben (Foto: Constantin)
Und diesmal handelt es sich nicht um die Oberweite irgendeines Starlets, sondern um die gefälschten Hitler-Tagebücher, die der Glaubwürdigkeit der Medien zwar seinerzeit mächtig geschadet haben, das Ansehen des deutschen Films jedoch international wieder einen großen Schritt nach vorn brachten.
Am 4. Juni 1992 wurde Helmut Dietls Satire "Schtonk!" mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. Darin erzählt er die Geschichte von Konrad Kujau, der dem Magazin "Stern" 1983 einen Packen Tagebücher verkaufte, die angeblich von Adolf Hitler stammten. Der Skandal war perfekt, als der Schwindel kurz darauf aufflog und die Aufzeichnungen als billige Fälschungen entlarvt wurden.
International erfolgreich
Die Verfilmung stellt die wahre Geschichte mit viel Witz und bösen Seitenhieben völlig überspitzt dar, doch allein die Schadenfreude lockte das deutsche Publikum in die Kinos. Götz George und Uwe Ochsenknecht übernahmen die Rollen des "Stern"-Reporters und des Plagiators. "Schtonk!" wurde sogar für den Golden Globe und den Oscar als bester nichtenglischsprachiger Film nominiert.
bef, 04.06.2007, 09:36
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