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Wollen alle rein ins Marvel-Universum: Robert de Niro, Matthias Schweighöfer und Jude Law (Foto: Kurt Krieger)
Im Interview mit dem GQ Magazin hat der 28jährige kundgetan, seinen Hut für eine Rolle bei "Thor" in den Ring zu werfen. Jetzt hoffe er auf einen Auftritt Seite an Seite mit Jude Law und Robert De Niro; diese beiden seien mittlerweile auch fest mit an Bord - zumindest habe man ihm das dort beim Casting erzählt. So was ist natürlich für Filmfabrik wie Filmfans rasend interessant. Wenn auch weniger seine eigenen Rollen-Ambitionen, als die der beiden Superstars.
Plausibel ist es auch: Kenneth Branagh geplante Comic-Verfilmung ist bislang nämlich noch arm an großen Namen. Chris Hemsworth zeigt als Donnergott himself, wo der Hammer fliegt und Tom Hiddleston will ihm als Lieblingsfeind Loki das unsterbliche Leben verkürzen. Doch vom Bekanntheitsgrad füllen die beiden nun nicht gerade die großen Kinosäle. Selbst Thors Lieblingssterbliche Natalie Portman bringt für so ein Großprojekt alleine nicht die nötige Zugkraft mit - da müssen also noch andere Kaliber her. Hinzu kommt, dass Branagh sowohl mit De Niro ("Frankenstein") wie auch Jude Law ("1 Mord für 2") bereits erfolgreich gedreht hat, und hier alte Verbindungen bestehen.
Nun soll all das nicht heißen, dass nicht auch Matthias Schweighöfer das Marvel-Universum nachhaltig bereichern könnte. Doch die Wahrscheinlichkeit, im heimlichtuerischen Hollywood für große Produktionen gecastet zu werden, wächst mit der Fähigkeit, beizeiten den Mund zu schließen. Auch, wenn man vor Stolz platzt, endlich in einem Atemzug mit den Big Names der Traumfabrik genannt zu werden.
AJ, Los Angeles, 19.10.2009, 16:21