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Willkommen in Amerika

Sex-Skandal mit Kline und Jovovich

Das Leben schreibt die wildesten Geschichten: In "Welcome to Amerika" werden jetzt die üblen Machenschaften brutaler Entführer aufgedeckt.

Harter Stoff für Kevin Kline und Milla Jovovich (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Harter Stoff für Kevin Kline und Milla Jovovich (Foto: Kurt Krieger)

Der Artikel "The Girls Next Door" schlug ein wie eine Bombe: Reporter Peter Landesman war einem Kidnapper-Ring auf die Spur gekommen, der junge Frauen entführte und als Sex-Sklavinnen verkaufte. In der Hollywood-Version soll nun Kevin Kline einen Gesetzeshüter aus Texas spielen, der die Ermittlungen aufnimmt.

Für den Cop ist die Angelegenheit persönlich, denn seine ihm bis dato unbekannte Tochter ist unter den Opfern. Bei den Nachforschungen trifft er auf einen jungen Mexikaner, dessen 13-jährige Schwester auch entführt wurde. Zusammen nehmen es die beiden mit den Verbrechern auf und lernen dabei eine Russin kennen, die gerade dabei ist, den Kidnappern ins Netz zu gehen.

Milla Jovovich spielt die Frau aus dem Osten, die in den USA als Kindermädchen arbeiten will. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten landet sie in Mexiko in Gefangenschaft.

Engagement von Emmerich

Die erste Klappe fällt schon Ende November in Mexiko City. Regie führt Marco Kreuzpaintner, der zuletzt mit "Sommersturm" das Tabu-Thema Homosexualität erfolgreich in Szene setzte.

Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit von Roland Emmerich: "Es ist sehr wichtig, diese Geschichte aus der Perspektive der Opfer zu erzählen", so der deutsche Filmemacher. "Mir ist klar geworden, dass wir für die Finanzierung von 'Welcome to America' einen Initiator brauchen. Deswegen unterstütze ich das Drama mit meinem eigenen Geld."

bip, Los Angeles, 07.11.2005, 16:42
 
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