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Größenwahn

Shia Laeouf lehnte "Bourne" und "127 Hours" ab

Gesundes Selbstbewusstsein vs. gesunden Menschenverstand: "Transformers"-Gesicht Shia LaBeouf lehnte Traumrollen ab: "Zu klein!"

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"Bourne" war Shia LaBeouf zu popelig: Abgelehnt! (Foto: Universal)

In einem Interview ließ Shia LaBeouf, Held der "Transformers"-Saga, tief blicken: Er listete die Filme auf, bei denen er die Hauptrolle abgelehnt hatte. Pech: Darunter waren auch zwei der letzten Oscar-Kandidaten.

LaBeouf bestätigte, dass er in Verhandlungen für "The Bourne Legacy" gestanden hatte. Die ließ er platzen, als ihm klar wurde, dass er keine Action-Filme mehr drehen wolle. Da muss man konsequent sein - warum sollte man sich als Megastar auch mit Pipifax wie der "Bourne"-Marke und der Nachfolge von Matt Damon abgeben? Das Action-Argument zog bei David Fincher allerdings nicht, als der wegen "The Social Network" anrief.

Shia LaBeouf: "Ich muss vor allem mich selbst beeindrucken!"

Fincher kassierte von Shia LaBeouf dieselbe Absage wie Danny Boyle für "127 Hours": LaBeouf meinte, er sei Fan dieser Filme, aber er wäre nicht überzeugt gewesen, dass sie groß genug für ihn seien. Das ist mal selbstbewusst. Beide Filme waren Kassenknüller und für Oscars nominiert. "Ich muss vor allem mich selbst beeindrucken", fügt Shia LaBeouf hinzu.

Bei "127 Hours" wäre sogar eine Nominierung als beste Hauptrolle drin gewesen. Davon profitierte dann James Franco, den LaBeouf glatt ein zweites Mal hätte ausstechen können: Nach eigener Aussage wollte man Shia LaBeouf auch für "Planet der Affen: PRevolution" gewinnen. Interessierte ihn auch nicht. Begründung? Vielleicht war ihm das Projekt zu affig ...

Hans Fuchs, Los Angeles, 07.07.2011, 16:54
 
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