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Todesdrohung

Snipes wollte Regisseur an den Kragen

Method Acting oder einfach nur gekränkte Eitelkeit? Wesley Snipes geriet am Set von "Blade: Trinity" so in Rage, dass Regisseur David S. Goyer um sein Leben fürchtete.

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Bissig: Wesley Snipes (Foto: Warner)

Warum der "Daywalker" nicht mehr nur den untoten Fieslingen vor der Kamera, sondern auch seinem Team die Zähne zeigte, ist nicht ganz geklärt. Allerdings geht das Gerücht um, Wesley Snipes habe sich nicht mit der Rollenverteilung im dritten (und voraussichtlich) letzten Abenteuer des stahlharten Vampirjägers abfinden wollen.

Anders als in den vorangegangenen Filmen stehen Snipes diesmal zwei attraktive Mitstreiter zur Seite, die ihm bei der Blutsaugerhatz behilflich sind - und folglich auch verstärkt im Rampenlicht stehen. Dass er "seinen" Film mit den Jungspunden Jessica Biel und Ryan Reynolds teilen sollte, wollte Egozentriker Snipes aber offenbar nicht wahrhaben.

Wie Insider berichten, war der 42-Jährige über seine reduzierte Leinwandpräsenz so verärgert, dass er drohte, Regisseur David S. Goyer den Hals umzudrehen. Alles nur halb so wild, wiegelte ein Sprecher des Superstars sofort ab: Die übermäßige Spannung am Set sei eine Folge des intensiven "Method Actings" von Snipes gewesen.

Blutdurst in der Kaffeepause

Die von Lee Strasberg erfundende Schauspielmethode lehrt den Schüler, authentische Gefühle zu erleben und sich mit Haut und Haaren in seine Rolle zu vertiefen. Snipes, selbst ein Anhänger des "Method Acting" scheint den Bogen am Set von "Blade: Trinity" allerdings ein wenig überspannt zu haben.

Erst kürzlich beschwerten sich Biel und Reynolds, ihr Kollege hätte sich über Wochen komplett entfremdet und die Rolle des Vampir-Hybriden selbst während der Drehpausen nicht abgelegt.

mot, Los Angeles, 19.01.2005, 16:27
 
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