News

Unnützes Filmwissen

So geriet Bill Murray in die "Murmeltier"'-Zeitschleife

Ein Fluch, ein Kuss und dazwischen liegen viele Jahre: Pünktlich zum "Groundhog Day" wurden die letzten Geheimnisse aus "Und täglich grüßt das Murmeltier" gelüftet.

Und täglich grüßt Bill Murray das Murmeltier. Aber warum? Und wie lange? (Foto: Sony) Großansicht

Und täglich grüßt Bill Murray das Murmeltier. Aber warum? Und wie lange? (Foto: Sony)

Gerade eben fand in den USA der tradionelle Murmeltiertag statt. Wie bei uns "Dinner for One" an Silvester gehört dort zum "Groundhog Day" der Filmklassiker "Und täglich grüßt das Murmeltier". Darin erlebt Bill Murray, gefangen in einer Zeitschleife, den Murmeltiertag immer wieder aufs Neue.

Für die Fans der Komödie - und wer ist das nicht - blieben allerdings einige Fragen offen: Wie und warum gerät Phil Connors (Bill Murray) in diese Zeitschleife? Wie lange steckte er drin und wie kam er wieder heraus? Diese Geheimnisse hat nun Eddie Deezen gelüftet. Die erhellenden Informationen finden sich im zweiten Entwurf des Drehbuches von "Und täglich grüßt das Murmeltier". Dieser war, wie Deezen sagt, sehr nahe an der endgültigen Fassung.

"Am Anfang kommt darin Phils Freundin Stephanie vor. Von ihr hat er sich auf eine sehr kaltherzige Weise getrennt, deshalb ist sie wütend", erzählt Eddie Deezen. "Später, als er sich in Punxsutawney schlafen legt, benutzt sie seine Visitenkarten und seine kaputte Armbanduhr - die um 05:59 Uhr stehen blieb - für einen Spruch aus dem Buch "101 Flüche und Verwünschungen für den Hausgebrauch". Das setzt das Thema von "Und täglich grüßt das Murmeltier" in Gang - es waren keine keine höheren Mächte, sondern nur eine verbitterte Exfreundin und ihr kleines Buch."

Ein Kuss und Bill Murrays Kalender war wieder in Ordnung

Und wie konnte Bill Murray entkommen? "Das war der Kuss, den er am Ende des Films von Andie MacDowell bekam. Genau wie in einem Märchen brach dieser den Bann", verrät Eddie Deezen und auch, wie lange dieser den armen Phil gefangen hielt: 10.000 Jahre hätte ihm Regisseur Harold Ramis einmal erzählt, um sich dann später auf 10 Jahre zu korrigieren.

Am vergangenen Donnerstag, dem "Groundhog Day", sagte übrigens Phil in Punxsutawney einen noch sehr langen und harten Winter voraus. Ganz anders sehen das seine Murmeltier-Kollegen General Beauregard Lee aus Georgia und Buckeye Chuck aus Ohio - sie versprechen, dass schon bald der Frühling kommt.

Hans Fuchs, Punxsutawney, 06.02.2012, 06:18
 
Hoch Runter
 

facebook