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Soderbergh im Kuba-Fieber

Eigentlich stand der Drehplan für "Che" bereits fest. Doch dann setzte der Regisseur seine Prioritäten ganz anders.

Steven Soderbergh setzt sich mit Kubas Nationalheld auseinander (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Steven Soderbergh setzt sich mit Kubas Nationalheld auseinander (Foto: Kurt Krieger)

Gute Nachricht für Benicio Del Toro, der die Titelrolle im Biopic übernehmen wird: Anstatt das Projekt um ein Jahr zu verschieben, damit es besser in den Terminplan von Terrence Malick ("Der schmale Grat") passt, wird nun einfach der Koproduzent selbst auf dem Regiestuhl Platz nehmen.

Das mag in manchen Fällen nicht unbedingt die geschickteste Lösung sein, doch wenn besagter Geldgeber den Namen Steven Soderbergh trägt, wird alles gut. Eigentlich wollte der "Ocean's Eleven"-Regisseur das Leben des kubanischen Revolutionärs Che Guevara von Anfang an inszenieren, doch wegen seines engen Terminplanes gab er das Zepter an Malick ab.

Steven im Stress

Nun können sich del Toro und Soderbergh ein zweites Mal auf Oscar-Kurs begeben. Mit ihrem letzten gemeinsamen Film "Traffic" gelang ihnen bereits ein Doppel-Sieg.

Bevor die erste Klappe für "Che" am Set in Südamerika fallen wird, widmet sich Soderbergh jedoch erst ausgiebig seinem aktuellen Projekt "Ocean's Twelve", das bereits in den Startlöchern steht.

Malick konzentriert sich inzwischen voll und ganz auf seinen lange geplanten Film "The New World" mit Colin Farrell in der Hauptrolle.

Los Angeles, 02.04.2004, 16:21
 
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