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"Sodom" zu pornographisch
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Nackte Haut und rohe Gewalt brachten "Die 120 Tage von Sodom" in die Kritik (Foto: Alamode Film)
In "Die 120 Tage von Sodom" stellte Pier Paolo Pasolini unverblümt Sex, Vergewaltigung, Folter und Mord dar - und erregte damit aufs Heftigste die Gemüter. Am 24. Februar 1976 wurde der Film in Deutschland vom Amtsgericht Saarbrücken beschlagnahmt und durfte nicht gezeigt werden, andere Länder zogen dieselben Konsequenzen.
Dabei wollte Pasolini in seinem letzten Werk die Parallelen des italienischen Faschismus zu den Aufzeichnungen des Marquis de Sade aufzeigen. Die Diskussionen über das Ergebnis bekam der Schöpfer jedoch nicht mehr mit. Er wurde zwei Tage nach der Uraufführung von "Die 120 Tage von Sodom" ermordet.
bef, Saarbrücken, 24.02.2009, 14:22
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