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Stallone in "Spy Kids"
Ausnahmsweise als Bösewicht:
Sylvester Stallone
Sylvester Stallone übernimmt die Rolle des Oberschurken "Toymaker", der die Familie Cortez schon seit Jahren als seine ganz privaten Todfeinde ansieht. Jetzt holt er zum finalen Schlag aus. Er entführt Töchterchen Alexa in ein von ihm entwickeltes, virtuelles Computerspiel. Nun müssen ihm nur noch Papa, Mama und der Sohnemann in die Falle gehen.
Für Stallone ist der Auftritt in der Komödie der erste kindergerechte Film seit Jahren. Nach "Stop! Oder meine Mami schießt" und "Oscar - Vom Regen in die Traufe" hat sich "Sly" eher auf humorig angehauchte Actionfilme wie "Demolition Man" und "Assassins" verlegt. Hin und wieder eine anspruchsvolle Rolle wie in "Cop Land" - Jugendliche unter 16 Jahren bekamen die lebende Leinwandlegende so gut wie gar nicht zu sehen.
Robert Rodriguez ist es zu verdanken, dass Stallone in der Kinderkomödie mitwirkt. Der Regisseur hatte schon lange den Wunsch, mit dem Superstar zusammenzuarbeiten: "Ich war schon immer ein großer Fan von 'Sly'. Er ist einfach eine Nummer größer als normale Schauspieler. Seine Anwesenheit wird 'Spy Kids 3: Game Over' sicherlich gut tun."
Neben Sylvester Stallone kann Rodriguez auf die bewährten Kräfte der ersten beiden "Spy Kids"-Abenteuer zurückgreifen: Antonio Banderas, Alexa Vega, Daryl Sabara und Carla Gugino geben sich wieder als durchgeknallte Agenten-Familie die Ehre.
New York, 12.02.2003, 00:02
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