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Star-Inserate gegen Schauspieler-Streik

In Zeitungsanzeigen werben Schauspielgrößen wie Meryl Streep dafür, die Verhandlungen jetzt schon aufzunehmen, um einen Streik zu vermeiden.

Will einen erneuten Streik in Hollywood verhindern: George Clooney (Foto: Walt Disney) Großansicht

Will einen erneuten Streik in Hollywood verhindern: George Clooney (Foto: Walt Disney)

Gerade erst haben die Drehbuchautoren nach drei Monaten ihre Streikposten verlassen und sind an die Schreibtische zurückgekehrt, schon kommt der nächste Schock für Hollywood: Auch die Mitglieder der Schauspieler-Gewerkschaft Screen Actors Guild of America (SAG) sollen bald ihre Arbeit niederlegen.

Falls die Forderungen der SAG bezüglich Bezahlung und Konditionen für ihre Mitglieder nicht erfüllt werden, ist für den 30. Juni ein großer Streikmarsch geplant. An diesem Tag laufen die jetzigen Verträge mit der AMPTP aus, dem Zusammenschluss der Produktionsfirmen Alliance of Motion Picture and Television Producers.

Hoffnungsträger

Doch viele Schauspieler wollen den Streik verhindern. Stars wie George Clooney, Tom Hanks, Meryl Streep und Robert De Niro schalten Anzeigen in Zeitschriften, in denen sie an den Vorstand der SAG appellieren. Sie bitten darum, dass erste Gespräche mit der AMPTP jetzt schon geführt werden, damit eine Verhärtung der Fronten wie zuletzt im Autorenstreik vermieden wird. Falls die Verhandlungen scheitern, wären die Folgen gravierend. Schließlich sind fast alle Schauspieler in dieser Gewerkschaft, die rund 120.000 Mitglieder zählt.

mga, Los Angeles, 15.02.2008, 14:37
 
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