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Kein neuer Code

Streik stoppt Hanks' "Illuminati"-Abenteuer

Seit Anfang November streiken die US-Drehbuchautoren. Bisher hatte der Arbeitskampf Auswirkungen auf Late-Night-Shows und TV-Serien, jetzt sind auch große Kinoproduktionen betroffen.

Muss erstmal das Code-Knacken lassen: Tom Hanks (Foto: Sony Pictures) Großansicht

Muss erstmal das Code-Knacken lassen: Tom Hanks (Foto: Sony Pictures)

Schauspieler, Talkmaster, Regisseure, Kameraleute, Produzenten - ohne die Texte der Drehbuchautoren sehen sie alle alt aus. Die Skript-Schöpfer aber sind der Ansicht, dass ihre Arbeit nicht genügend gewürdigt wird und fordern eine Beteiligung an den Gewinnen, die Kino- und TV-Produktionen anschließend auf DVD und im Internet machen.

Zu den rund 12 000 streikenden Mitgliedern der Writers Guild of America gehört auch Oscargewinner Akiva Goldsman, der sich weigert, dem Drehbuch zur Verfilmung von "Illuminati" den letzten Schliff zu geben. Bei der sowohl von Dan Brown-Anhängern als auch von Tom Hanks-Fans sehnsüchtig erwarteten Bestselleradaption handelt es sich um die Vorgeschichte zu "Da Vinci Code - Sakrileg". Ursprünglich sollte das nächste Abenteuer von Professor Robert Langdon Weihnachten 2008 ins Kino kommen, jetzt wurde der Start auf den 15. Mai 2009 verschoben.

Zukunft ersetzt Vietnam

Während Tom Hanks nun dabei ist, sich nach einem Lückenbüßer umzusehen, hat Kollege Bruce Willis bereits umgeplant. Weil Oliver Stones Vietnam-Drama "Pinkville" auch wegen dem Autorenstreik auf Eis gelegt wurde, dreht Hauptdarsteller Willis als nächstes den Science-Fiction-Film "The Surrogates".

bip, Los Angeles, 19.11.2007, 15:22
 
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