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Superfeind für Spider-Man gesucht
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Alien-Unhold Venom hat sich's mit Spider-Man Regisseur Sam Raimi irgendwie verdorben (Foto: Sony Pictures)
Normalerweise muss Spider-Man erst im Film gegen die Mächte des Bösen bestehen. Beim vierten Teil der spinnerten Comicverfilmung - aktuell betitelt als "Spider-M4N" - machen die Superschurken bereits vor dem Dreh mächtig Ärger. Regisseur Sam Raimi hat sich darob nämlich mit dem Filmstudio Sony entzweit. Sein Favorit als Spinnenverzehrer ist ganz klar Vulture - der geflügelte Bösewicht mit den scharfen Krallen. Hier hätte Raimi mit John Malkovich wohl auch schon seine Idealbesetzung gefunden.
Doch der Flattermann übler Gesinnung ist dem Studio wiederum nicht prominent genug: Sie hätten gerne ein Comeback des außerirdischen Symbionten Venom - obwohl Sam Raimi diese Feindfigur dramaturgisch bereits in Teil 3 nicht recht in den Griff bekommen hat. Und so ist man sich zur Zeit spinnefeind und hat alle Arbeiten an dem Projekt kurzerhand gestoppt.
Spidey muss leiden - nur durch wen?
Jetzt könnte man ja einfach mal Tobey Maguire fragen, wen er als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft gerne auf die Mütze geben möchte. Auch ein Superschurken-Casting hätte seine eigenen Reize. Doch das Studio - ganz dem Kommerz verschrieben - hat beschlossen, den Fiesling zu besetzen, der zur Zeit am meisten Comics verkauft. Wer das ist, werde man allerdings gründlich prüfen, noch werden keine Namen offiziell gehandelt.
Dass Sam Raimi ob des schnöden Siegs von Verkaufszahlen über künstlerische Inspiration schmollt, ist klar. Klar ist aber auch: Es findet sich schon noch einer. Denn erstens besteht das Marvel-Universum aus Dutzenden von Kreaturen übler Gesinnung und ebensolcher Bewaffnung. Und zweitens ist das Böse ja bekanntlich immer und überall.
Los Angeles, 18.12.2009, 11:28
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