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B. SINGER IM GESPRÄCH

"Superman ist die Ikone schlechthin"

Dass er für Comic-Verfilmungen ein Händchen hat, stellte Bryan Singer schon mit "X-Men" und "X-Men 2" unter Beweis. Jetzt hat er sich an Superman herangewagt.

Regisseur Bryan Singer am Set von Großansicht

Regisseur Bryan Singer am Set von "Superman Returns" in Australien (Foto: Warner)

» Wie kamen Sie auf die Idee, einen neuen Superman-Film zu machen?

BRYAN SINGER: Als Kind war ich verrückt nach der TV-Serie mit George Reeves, und ich liebe den Richard-Donner-Film von 1978. Als es hieß, dass "Batman vs. Superman" gedreht werden soll, dachte ich nur: "Was würde ich tun, wenn ich einen Film nur über Superman machen würde?"

Ich fing an zu überlegen, dass ich den ersten Film nicht anrühren würde, weil er ein absoluter Klassiker ist. Schließlich hatte ich folgende Idee: Superman war für eine Weile weg und kehrt jetzt zurück. Und darum geht es jetzt auch in "Superman Returns". Während seiner Abwesenheit hat sich die Welt verändert und gelernt, ohne ihn klarzukommen. Auch Lois hat sich verändert und einen Sohn bekommen.

Großes Vorbild: Großansicht

Großes Vorbild: "Superman" von Richard Donner mit Christopher Reeve (Foto: Warner)

» Haben Sie keine Bedenken, Superman-Fans zu enttäuschen?

Nachdem ich knappe sieben Jahre meines Lebens zwei "X-Men"-Filmen gewidmet habe, ist dieses Gefühl für mich nichts Neues mehr.

» Haben Sie Christopher Reeves jemals persönlich kennengelernt?

Leider nicht. 1995 habe ich ihn in Cannes beim Mittagessen gesehen. Später spielte er Tennis, und ich schaute ihm ungefähr 20 Minuten lang zu. Eine Woche später hatte Christopher den Unfall. Das hat mich total mitgenommen. Ich werde das nie vergessen. Ich dachte mir damals, wie schnell sich das Leben doch ändern kann.

 
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