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Probleme mit dem Budget

"Superman" liegt auf Eis

Eigentlich schien alles in Butter: Warner arbeitete mit Hochdruck an einem neuen Kinoabenteuer mit "Superman". Doch nun liegt das gesamte Projekt auf Eis, und ob der Marvel-Held jemals wieder seine Kreise am Himmel von Metropolis ziehen wird, steht nun völlig in den Sternen.

Brett Ratner, bringt er seinen

Brett Ratner, bringt er seinen "Superman" in die Luft?

Mit breiter Brust verkündete Regisseur Brett Ratner vor noch nicht allzu langer Zeit im kino.de-Interview, dass sein nächstes Projekt "Superman" sei. Das Drehbuch sei beinahe fertig, Dante Spinotti und Anthony Hopkins, die beide mit ihm gerade an "Roter Drache" gearbeitet hatten, seien als Kameramann bzw. Supermans Vater ebenfalls wieder dabei. Einzig seinen Hauptdarsteller habe er noch nicht, denn Nicolas Cage, der sich für die Rolle angetragen hatte, sei zu alt.

Doch nun ist Ratner allem Anschein nach auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Denn Warner hat nach Durchsicht des Drehbuchs die Notbremse gezogen: Das gesamte Projekt wird erst einmal auf unbestimmt nach hinten verschoben. Wie Insider verlauten ließen, sei Ratners Entwurf schlichtweg zu teuer. Außerdem hält sich das Gerücht, dass Warner den Film - wenn überhaupt - mit Michael Bay realisieren möchte. Trotz seiner Erfolge mit der "Rush Hour"-Serie und "Roter Drache" soll Ratner zu unerfahren mit derartigen Megaprojekten sein.

Weitere Probleme: Die Suche nach einem Hauptdarsteller ist immer noch nicht abgeschlossen. Und - ganz neu - plötzlich steht Joel Silver als neuer Produzent im Raum! Bei Warner versucht man den Ball flach zu halten: Man könne noch nicht genau sagen wann "Supermann" starten wird, aber irgendwann 2004 wird es dann schon sein. Warten wir es mal ab.

Los Angeles, 23.01.2003, 00:00
 
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