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Swank und Foxx schlagen zu
Hilary Swank, die bereits 1999 einen Oscar für ihre Leistung in "Boys don't cry" erhalten hat, wurde für ihren aktuellen Part in "Million Dollar Baby" ausgezeichnet. Bei der Übergabe war sie voller Lob für ihren Regisseur und Co-Star Clint Eastwood: "Ich verneige mich vor dir", schloss sie ihre Dankesrede.
Auch Jamie Foxx, der den "Screen Actors Guild Award" für seine Darstellung in "Ray" gewann, bedankte sich überschwänglich, allerdings bei einem jüngst Verstorbenen. Seine Worte richteten sich an Ray Charles, dessen komplexer und ausschweifender Lebensstil es überhaupt erst ermöglicht habe, ein Biopic wie "Ray" zu verwirklichen.
Für die besten Nebenrollen wurden Cate Blanchett und Morgan Freeman ausgezeichnet. Mit Freeman wurde der zweite Darsteller aus dem Ensemble von "Million Dollar Baby" geehrt, Blanchett erhielt den Preis für die authentische Verkörperung von Filmlegende Katharine Hepburn in Martin Scorseses "Aviator".
David gegen Goliath
Der Award für das beste Filmensemble wurde an "Sideways" verliehen. Damit steigen auch die Chancen, dass Alexander Paynes Independentmovie den Oscar für den besten Film abräumen könnte. In der Kategorie Beste Komödie erhielt "Sideways" bereits den Golden Globe. Dem Art-House-Film stellt sich nach wie vor das Mammutwerk "Aviator" entgegen. Das millionenschwere Epos wurde bei den Globes zum Besten Drama gekürt.
Auch Hilary Swank hat für die Rolle der Boxerin Maggie Fitzgerald bereits einen Golden Globe mit nach Hause genommen. Geht es nach diesen Oscar-Indikatoren, so ist Leonardo DiCaprio in seiner Rolle als Howard Hughes der größte Konkurrent für Jamie Foxx. Es bleibt also spannend.
bdu, 07.02.2005, 17:59
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