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Es soll weitergehen

"Terminator 5" vom Team der ersten beiden Teile

Zu wenig Kinotickets für das riesige Budget.

Will he be back? Arnold Schwarzenegger als Terminator (Foto: Columbia TriStar) Großansicht

Will he be back? Arnold Schwarzenegger als Terminator (Foto: Columbia TriStar)

Einst sorgte Arnold Schwarzenegger für enorme Begeisterung bei den Kinofans, da er im Endzeitspektakel "Terminator" als gnadenloser Cyborg Angst und Schrecken verbreitete und sich in der Fortsetzung "Terminator 2 - Tag der Abrechnung" mit einem silbrig-morphenden Folgemodell herumschlug: Die beiden Filme waren sowohl Meilensteine der Filmgeschichte als auch Kassenschlager.

Der dritte Film mit dem Gouvernator, "Rebellion der Maschinen", war nur noch solides Mittelmaß. Doch richtig bergab ging's danach mit Christian Bale als John Connor und Sam Worthington als neuem Terminator: "Die Erlösung" blieb wegen einer arg zeitsprungkomplizierten Story und wohl auch mangels Arnie an der Kinokasse weit hinter den Erwartungen zurück. Das trieb die Macher, die sich nach dem dritten Film die Rechte gesichert hatten, in den Ruin. Der geplante Folgefilm "Terminator 5" mit Christian Bale liegt damit komplett auf Eis.

Kommt Arnie wieder?

Das könnte sich nun ändern, dank einer Dame namens Gale Anne Hurd. Sie hat mit James Cameron das Drehbuch zum ersten "Terminator"-Film verfasst und die drei ersten Spektakel mit Arnold Schwarzenegger jeweils koproduziert. "Es ist sehr traurig, wenn Dein Baby von jemandem adoptiert wird, und die Adoption nicht klappt", beschreibt Hurd ihre Gefühle beim Scheitern von "Terminator - Die Erlösung" und den anschließenden Finanzproblemen der Macher.

Doch Hurd geht noch einen Schritt weiter: "Ich wäre natürlich sehr daran interessiert, einen weiteren 'Terminator' zu machen. Ich liebe diese Filme!"

Das ist ganz klar ein Wink Richtung James Cameron und Arnold Schwarzenegger: Der Gouvernator braucht nach seinem mittelmäßig erfolgreichem Ausflug in die Politik dringend wieder Arbeit und er hat auch schon Interesse an einer zweiten Hollywood-Karriere geäußert. Für "Avatar"-Macher James Cameron wäre die Terminator Saga eine großartige Chance, um eine riesige Fangemeinde mit seiner heißgeliebten 3D-Technik zu beeindrucken.

Da gibt es nur ein Problem: Die Rechte an der Terminator-Saga wurden an einen Hedge-Fonds verkauft. Doch spätestens seit dem Welterfolg von "Avatar" dürfte James Cameron den fälligen Betrag aus der Portokasse begleichen können.

sun, Los Angeles, 20.12.2010, 14:39
 
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