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News
Tom Cruise von Scientology verspottet
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Tom Cruise: Ist er wirklich heimlich von den eigenen Sektenkollegen veräppelt worden? (Foto: Kurt Krieger)
Seit seinem Sprung auf die Couch bei Oprah Winfrey und einigen extrem seltsamen Videoaufnahmen zum Thema Scientology gilt Superstar Tom Cruise vielen als komischer Kauz. Doch dass nun sogar Mitglieder der Sekte ihr prominentestes Mitglied verlachen, überrascht dann doch.
Behauptet hat dies laut der Website worstpreviews.com das Ex-Mitglied Mark Rathbun, einst ein wichtiges Mitglied der Sekte. In seinem Blog gibt er an, er habe von Oberguru David Miscavige die Anweisung erhalten, die rituellen Geständnisse von Tom Cruise über seine Verfehlungen gegen die Verhaltensregeln der Sekte mit versteckter Kamera aufzunehmen und mitzuschreiben.
Tom Cruise: Von Datenschutz keine Spur
Diese Mitschriften habe Miscavige dann auf Partys laut seinen Gästen vorgelesen und Scherze über die Geständnisse von Tom Cruise gemacht. Laut Rathbun sei dies kein Einzelfall gewesen, sondern zu einer peinlichen Routine geworden. Was Tom Cruise genau gesagt hat, darüber schweigt Mark Rathbun.
Die Aufnahmen sollen bei so genannten "Auditings" entstanden sein. Diese Praxis, Mitgliedern durch penetrantes Nachfragen intime Geheimnisse wie ihre Kindheitstraumata zu entlocken, wird von Experten scharf kritisiert: Den durchführenden Scientology-Mitgliedern fehle die dazu nötige psychologische Ausbildung und deshalb könnten schwere Verwerfungen in der Persönlichkeit der Auditing-Opfer entstehen.
sun, Los Angeles, 11.05.2010, 13:01
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