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Tom Hanks vollzieht Todesstrafe
Frank Darabonts Verfilmung von Stephen Kings Bestseller "The Green Mile" liefert zwar harte Kost, doch rührt das übersinnliche Drama auch zu Tränen. Als der Film am 10. Dezember 1999 in den amerikanischen Kinos startete, wurde im Publikum vor Mitgefühl und Rührung so manches Taschentuch gezückt.
Die Geschichte um Todestrakt-Aufseher Paul Edgecomb und die Insassen des Gefängnisses erreichte, was zuvor kaum eine anderer Stephen-King-Film geschafft hat: Millionenumsätze an den Kinokassen und vier Oscar-Nominierungen. Eine davon erhielt Michael Clarke Duncan, der als geistig zurück gebliebener Riese John Coffey Tom Hanks mit seinen heilenden Kräften in Staunen versetzte.
In die Hose gesteckt
Als die beiden Darsteller die Szene drehen sollten, in der Coffey dem Gefängniswärter in den Schritt greift, um ihn von einer Blasenentzündung zu heilen, streikte Michael Clarke Duncan, weil ihm der Griff in Tom Hanks' Intimbereich zu unangenehm war. Hanks steckte sich daraufhin eine leere Wasserflasche in die Hose, und Duncan konnte bedenkenlos zupacken.
bef, Los Angeles, 10.12.2008, 11:48
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