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Travoltas Harley rettet Kino
Das gilt auch für John Travolta, der in den USA gerade einen Riesenerfolg feiert mit seinem Film "Born to be wild": Travolta spielt einen von vier alternden Familienvätern, die ihrem tristen Vorstadt-Alltag entfliehen wollen und einen wilden Motorrad-Trip planen. Als der Superstar die Komödie in seiner Heimatstadt Ocala im Bundesstaat Florida vorstellte, rollte er stilecht auf einer Harley Davidson an - mit 25 waschechten Bikern im Schlepptau. Seinen heißen Ofen versteigert Travolta nun und spendet den Erlös für das örtliche Marion Theatre, ein historisches Kino, das dringend renoviert werden muss.
Schon seit einigen Jahren lebt Travolta mit seiner Frau Kelly Preston in dem Städtchen mit 50.000 Einwohnern. Doch obwohl der Schauspieler auf seinem luxuriösen Anwesen sogar eine Flugzeuglandebahn sein Eigen nennt, ist bei seinen Mitbürgern von Neid keine Spur. Der Grund: Travolta spendet immer wieder großzügig Geld für die Opfer von Tornados, die Florida regelmäßig heimsuchen.
Echter Filmstar-Schweiß
Kein Wunder also, dass der Mime anlässlich der Filmpremiere von Bürgermeister Randy Ewers nun sogar den Schlüssel zur Stadt überreicht bekam. Travolta zeigte sich tief bewegt: "Ich lebe hier, das sind meine Leute! Natürlich mache ich auch Werbung für meinen Film, aber wenn ich dabei noch Gutes tun und Menschen helfen kann, ist das optimal."
Für manche Bürger der Kleinstadt ist der Hollywood-Star auf jeden Fall wie ein Wesen von einem anderen Stern. Der elfjährige John Torrey war völlig fassungslos: "Er... er hat mir tatsächlich die Hand geschüttelt", stammelte der Kleine.
Ähnliche Begeisterung erhofft sich Travolta auch in Deutschland. Am 2. April wird er mit seinen Filmkollegen Tim Allen und Ray Liotta einen Harley-Corso durch die Münchner Innenstadt anführen, um anschließend die Deutschlandpremiere zu feiern.
sun, Ocala, 20.03.2007, 16:05
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