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Killersöhnchen

Überraschungsfilm mit Katrin Saß

In "Good Bye, Lenin" vertuschte Daniel Brühl für sie den Fall der Mauer. Jetzt kommt Katrin Saß mit dem Drama "Mutterseelenallein" auf die Berlinale.

Als sterbenskranke Sozialistin in Großansicht

Als sterbenskranke Sozialistin in "Good Bye, Lenin" (Foto: X Verleih (Warner))

Das Programm der diesjährigen Berlinale kann sich sehen lassen. Hollywood-Filme wie Wes Andersons "Die Tiefseetaucher" und deutsche Produktionen wie "Sophie Scholl - die letzten Tage" mit Julia Jentsch versprechen Kino vom Feinsten.

Zum Auftakt des größten deutschen Filmfests kündigte Berlinale-Chef Dieter Kosslick heute einen zusätzlichen Überraschungsfilm an: Morgen läuft "Mutterseelenallein" mit Katrin Saß in der Hauptrolle.

Der Film wird in Zusammenhang der Verleihung der Berlinale Kamera gezeigt. Der Preis geht seit 1986 an Persönlichkeiten, die mit ihrer Arbeit zu Freunden und Förderern des Festivals geworden sind.

Katrin Saß wurde 1956 in Schwerin geboren und entwickelte sich zu einer der gefragtesten Charakterdarstellerinnen der DDR. 1982 erhielt sie den Silbernen Bären für das Drama "Bürgschaft für ein Jahr", 2003 kürte sie das Publikum beim Europäischen Filmpreis für "Good Bye, Lenin!" zur Besten Darstellerin.

Mutterrollen

Über die Rolle einer Mutter, die mehr als die Hälfte des Film im Bett verbringt, sagt Katrin: "Das war schon besonders. Ich hatte einerseits Angst - aber beim Drehen habe ich dann gespürt: 'Das ist eigentlich deins', mit ganz wenig Mitteln zu versuchen, Gefühle und Befindlichkeiten dieser Frau rüberzubringen."

In "Mutterseelenallein" ist es nicht ein Jugendlicher, der sich Sorgen um seine Mutter macht, sondern umgekehrt. Saß spielt eine Frau, deren Sohn einen Mord begangen hat.

bip, Berlin, 10.02.2005, 16:54
 
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