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Vin Diesel rettet die Welt
Hinter diesen drei etwas angestaubten Storyeckpfeilern verbirgt sich nicht etwa das neue "James Bond"-Abenteuer, sondern ein neuer Film mit Vin Diesel. In "The Retriever" rettet der Action-Glatzkopf zwar ähnlich gekonnt wie 007 die Welt - einen Smoking wird er dabei aber wohl kaum tragen.
Denn anders als der Britenagent mimt Diesel keinen smarten Mann von Welt, der den Bösewichten mit Witz, Charme und Kanone den Garaus macht, sondern verkörpert vielmehr den Typ "einsamer Wolf". "xXx" reloaded, also? Nein, sagen zumindest die Macher des explosiven Actionprojekts - begründen wollten sie dies allerdings nicht.
Böse Buben, cooler Hund
Wie auch immer, der Filminhalt verspricht jedenfalls nichts bahnbrechend Neues. Der Plot im Detail: Eine Bande skrupelloser Antidemokraten aus Osteuropa droht, mit Hilfe einer in Tschernobyl entwickelten Geheimwaffe der Menschheit die Lichter auszuknipsen, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Doch natürlich haben sie die Rechnung ohne den Wirt, sprich: Vin Diesel, gemacht, der den teuflischen Terrorplan vereiteln will.
Nicht unbedingt ein Leckerbissen für Freunde anspruchsvollen Kinos also - echte Diesel-Fans werden aber aufatmen. Denn die Befürchtung vieler Anhänger, ihr Idol würde sich mit anspruchsvolleren Projekten wie "Find Me Guilty" und "Hannibal" mehr oder weniger aus dem Actiongenre verabschieden, dürfte sich mit der Ankündigung von "The Retriever" endültig in Luft aufgelöst haben.
mot, Los Angeles, 05.08.2005, 15:23
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