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Was zum Geier ist ein "Squonk"?
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Was, es gibt jemand, der noch hässlicher ist als ich? Und noch mehr heult?!? (Foto: Warner)
M. steht für Mystery. Und so klar es war, dass M. Night Shyamalans nächster Streich nach "The Sixth Sense" und "Signs" wieder im Reich des Unheimlichen spielen würde, so mysteriös war lange, wer oder was in "The Woods" bei Hauptdarstellern und Kinopublikum für Gänsehaut sorgen soll.
"Squonks" lautet die simple Antwort.
Sie wissen nicht was ein Squonk ist? Dann auf in die Wälder von Pennsylvania! Dort - und nur dort - haust nämlich ein Wesen, das sich nur im Zwielicht der Dämmerung aus seinem Bau herauswagt. Denn seine schrumpelige Haut ist voller Pickel und Warzen und extrem sonnenempfindlich. Aber vor allem sind diese Vierbeiner abgrundtief hässlich. Und das Schlimmste: Das wissen sie auch. Deswegen hinterlässt ein in täglichem Selbstmitleid vor sich hinheulender "Squonk" eine breite Tränenspur.
Frau Feldbusch lässt grüßen
Wenn sie mehr über diese Wesen erfahren wollen, müssen Sie sich durch einen dicken Wälzer kämpfen: "Furchteinflößende Kreaturen aus dem Unterholz, dazu einige Biester aus Wüstengebieten und Bergen" von William T. Cox.
In diesem Kleinod der fantastischen Zoologie nennt der Autor auch den lateinischen Namen der "Squonks": Lacrimacorpus dissolvens. Denn wenn ein solches Fabelwesen einem Menschen begegnet, löst es sich vor Schreck vollkommen in Tränenschleim auf.
Shyamalans hochkarätige Darsteller-Riege steht also vor einer schwierigen Aufgabe: Sigourney Weaver, Joaquin Phoenix, William Hurt und Adrien Brody werden wohl auf Unglauben stoßen, wenn sie im Jahre 1897 den Bewohnern ihres verschlafenen Dorfes von den "Squonks" berichten wollen. Alldieweil eben die Beweise fehlen...
bosu, 29.08.2003, 16:06
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