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Teufels Beitrag

Will Smith soll Hauptrolle im Buch Hiob spielen

Schon in "I am Legend" oder "Sieben Leben" bewies Will Smith Talent für Rollen, in denen das Schicksal hart zuschlägt.

Den Ursprung der Hiobsbotschaft erläutert uns bald Will Smith (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Den Ursprung der Hiobsbotschaft erläutert uns bald Will Smith (Foto: Kurt Krieger)

Die meisten Hollywoodträume entstehen aus Romanen. Ein Buch aber hat selbst in Hollywood noch keiner ganz geschafft: die Bibel. Hier taugte, neben allerlei mäßig spannenden Weihnachts- und Kreuzigungsverfilmungen, bisher vor allem die Offenbarung des Johannes samt Apokalypse für großes Kino.

Nun hat sich ein kluger Schreiber an eine ganz andere Geschichte gewagt: das Buch Hiob. Will Smith soll die Hauptrolle in der Leinwandadaption spielen, was sich zumindest Drehbuchautor Paul Tamasy ("The Fighter") wünscht. Er versucht den "Men in Black"-Star noch für seinen neuen Film, der "Joe" heißen soll, zu gewinnen. Als Regisseur kommt David O. Russell in Frage, der "The Fighter" drehte und ebenfalls noch überzeugt werden muss.

Will Smith unter Satans Fuchtel

"'Joe' handelt von einem Mann, der den amerikanischen Traum lebt", erklärt Tamasy. "Er hat das perfekte Haus mit Gartenzaun, tolle Kinder, eine tolle Frau und ein schönes Auto. Doch dann treffen Gott und Teufel aufeinander und wetten, wie sie das alle tausend Jahre tun, um das Schicksal eines Menschen. In einer Woche bekommt dieser Mann schließlich all die schlimmen Dinge aufgehalst, die einem Menschen in einem ganzen Leben widerfahren können. Nun muss sich zeigen, ob er sich wieder aufrappeln kann." Das klingt tragisch, sei aber keine reines Drama: "Es ist eine Dramödie", so Tamasy. "Hart, aber doch mit komischen Momenten."

Im "Original" ist Hiob ein frommer, vermögender Mann, der ein gottesfürchtiges Leben führt. Der Teufel aber vertritt die Ansicht, dass Hiob nur solange ein guter Mensch ist, so lange er in besten Verhältnissen lebt. Also stellt er ihn in Absprache mit dem Herrn auf die Probe und stürzt ihn ins Unglück. Doch Hiob, der nun arm, krank und seiner Kinder beraubt dahinsiecht, besteht die Prüfung. Sein Glaube kann nicht gebrochen werden, wofür ihn Gott am Ende reich belohnt.

Michaela Jacob, Los Angeles, 02.03.2011, 14:14
 
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