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Eigentor

Williams wird Präsident der USA

Ob als stacheliges Kindermädchen "Mrs. Doubtfire" oder als emotional geschädigter Collegeprofessor in "Good Will Hunting" - Robin Williams überzeugt in jeder Rolle.

So also sieht der Nachfolger von George W. aus: Robin Williams (Foto: UIP) Großansicht

So also sieht der Nachfolger von George W. aus: Robin Williams (Foto: UIP)

Nun wird er sogar zur einflussreichsten Person der Welt befördert: In seinem neuen Film "Man of the Year" ist Robin Williams Präsident der Vereinigten Staaten.

Dabei war alles ganz anders geplant: Williams, der in der Komödie den Moderator einer wenig seriösen Polit-Talkshow verkörpert, möchte eigentlich nur ein bisschen Marketing für seine Sendung betreiben.

Deshalb lässt sich der vorlaute Talkmaster als Kandidat zur Präsidentschaftswahl aufstellen. Doch der klug eingefädelte Coup geht nach hinten los - und so findet sich der erschrockene TV-Mann plötzlich als Wahlsieger im Weißen Haus wieder.

Eingespieltes Dream-Team

Barry Levinson, der durch Leinwand-Erfolge wie "Wag the dog" bekannt wurde, hat das Drehbuch zu "Man of the Year" geschrieben und wird auch Regie führen. Levinson und Williams sind übrigens alte Bekannte: Seit der Kriegskomödie "Good Morning, Vietnam" und dem Fantasyfilm "Toys" gelten die beiden als eingespieltes Team.

Robin Williams sollte sich schon mal an seinen zukünftigen Präsidenten-Status gewöhnen - schließlich werden die Dreharbeiten schon im Spätherbst beginnen.

cat, Los Angeles, 06.10.2005, 17:05
 
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