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Vor 31 Jahren

Woody Allen lebt Neurosen aus

Ein hibbeliges Männchen mit Brille läuft durch die Straßen von New York und erzählt der Welt von seinen Frauenproblemen.

Woody Allen und Diane Keaton analysieren gerne (Foto: Fox) Großansicht

Woody Allen und Diane Keaton analysieren gerne (Foto: Fox)

"Der Stadtneurotiker" lautete der alles sagende Titel, den man auch über dreißig Jahre nach seinem Filmstart am 21. April 1977 noch mit Woody Allen verbindet. Dabei hieß er im Original "Annie Hall" und war eigentlich nach der weiblichen Hauptfigur benannt, die von Diane Keaton meisterlich gespielt wurde.

Annie Hall stand dem Stadtneurotiker Alvy Singer allerdings in nichts nach. Beide hatten genug Neurosen für eine ganze Kleinstadt und psychoanalysierten sich gegenseitig bis an den nicht weit entfernten Rand des Wahnsinns. Vergleiche zu Allens wahrem Leben sind dabei alles andere als zufällig.

Viermal Gold

Die gelungene Mischung aus episodischen Rückblicken, Gedankensprüngen und Erzählungen sollte Woody Allen seinen größten Oscar-Erfolg bescheren. In den Bereichen Bester Film, Bestes Drehbuch, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin sahnte er gemeinsam mit Diane Keaton alle Königskategorien ab. Lediglich in der Kategorie Bester Hauptdarsteller musste der Regisseur sich mit der Nominierung zufrieden geben.

bef, New York, 21.04.2008, 09:12
 
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