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"World War Z" verärgert Fans
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Zombies können Brad Pitt nicht das Fürchten lehren - aber vielleicht eine verärgerte Fanhorde? (Foto: Kurt Krieger)
Kultbücher sind eine tolle Sache, denn sie haben bei ihren Fans einen extrem hohen Stellenwert und in der Regel auch eine enorm große Anzahl an leidenschaftlichen Anhängern. Werden sie verfilmt, kann die Produktionsfirma also von Anfang an mit einer großen Besucherschar im Kino rechnen. Sie bergen allerdings auch die Gefahr, großen Ärger heraufzubeschwören. Am häufigsten ist das der Fall, wenn an der Originalvorlage viele Änderungen vorgenommen werden. Bei der Verfilmung von "World War Z" ist genau das jetzt der Fall.
Der Zombieroman aus der Feder von Max Brooks wird derzeit von Marc Forster mit Brad Pitt in der Hauptrolle verfilmt. Bislang wurde jedes noch so kleine Detail von den Dreharbeiten in den Fanforen mit Begeisterung aufgenommen: Zuletzt erfreute sich die Fanschar an der Nachricht, dass "Breaking Bad"-Seriendarsteller Bryan Cranston eine Rolle in dem apokalyptischen Epos übernehmen wird. Die aktuellste Meldung allerdings bringt so manches Fangemüt zum Kochen: In der Verfilmung wird es nicht, wie im Original, um die Situation nach dem großen Zombiekrieg gehen.
Der große Kampf steht noch bevor
Die jetzt von Paramount freigegebene Inhaltsangabe dreht sich zwar auch um den UN-Mitarbeiter Gerry Lane, allerdings wird dieser nicht die Augenzeugenberichte der letzten Überlebenden aufnehmen, sondern ein Rennen gegen die Zeit und die drohende Zombiepandemie aufnehmen. Heißt im Klartext: Der Menschheit steht der große Zombieangriff noch bevor, statt einer Endzeit-Retrospektive steht ein Zombiespektakel ins Haus.
Im Netz gab es angesichts dieser Tatsache einen großen Aufschrei. Schließlich ist die für eine Zombiegeschichte ungewöhnliche Erzählebene genau das, was "World War Z" so sehr von anderen Veröffentlichungen dieses Genres abgehoben hat. Jetzt ist die Befürchtung groß, dass die Verfilmung nur ein Zombiefilm unter vielen anderen sein wird. Ins Kino kommen wird das Werk allerdings erst im Dezember 2012. Bis dahin ist noch viel Zeit, um mit weiteren Details herauszurücken und die Gemüter nach und nach zu beruhigen - oder auch nicht.
Bettina Dunkel, Los Angeles, 12.08.2011, 09:30
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